Programm

Donnerstag, 6. Juli 2017

09:00 Uhr
Check-In und Begrüßungskaffee
09:30 Uhr
Warum Industrie 4.0 einen Reality Check braucht
Referent: Julia Moßner | Vogel Business Media

Julia Moßner ist seit 2015 Head of Industry of Things bei Vogel Business Media. Industry of Things ist nach nur einem Jahr das reichweitenstärkste deutschsprachige Online-Fachportal zum Internet der Dinge und Industrie 4.0. Zuvor war sie u.a. bei Haufe Lexware in verschiedenen Positionen im Digitalbereich tätig.

Julia Moßner hat Medienwirtschaft an der Universität Siegen studiert und zudem einen Master an der Université de Poitiers in Frankreich absolviert.

Referent: Philipp Ramin | innovationszentrum für industrie 4.0 

Philipp Ramin ist Co-Founder und CEO des Forschungs-, Schulungs- und Beratungsunternehmens Innovationszentrum für Industrie 4.0. Er entwickelte mit seinem Team das führende systematische Schulungsprogramm zum Thema Industrie 4.0, den „Digitalisierung und Industrie 4.0 Führerschein®, das weltweit in zehn Ländern durchgeführt wird. Philipp Ramin ist zudem der Initiator der weltweit ersten offenen Industrie 4.0 Online Plattform (www.i40.de). Er beschäftigt sich mit Digitalisierung vor allem aus internationaler Perspektive und im Bereich des Mittelstands. Zudem forscht er zu digitalen Geschäftsmodellen an der Universität Regensburg und ist stellv. Geschäftsführer des Münchner Kreis. Philipp Ramin studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Innovations- und Technologiemanagement an der Universität Regensburg sowie an der American University, Washington D.C. in den USA und war in seinen vorherigen Stationen unter anderem als Advisor für den Deutschen Bundestag und in der Automobilbranche tätig.

Philipp Ramin is the Co-founder and CEO of the research, training, and consultancy company German Innovation Centre for Industry 4.0. With his team, he has developed the unique and systematic training concept for the topic of industry 4.0, the “digitalization and industry 4.0 driver licence ®, which is provided in 10 different countries worldwide. Philipp is also the initiator of the first international online platform about industry 4.0 (www.i40.de). He is approaching industry 4.0 from a truly international perspective and with special interest on solutions for SMEs. In addition to his position as CEO, he is researching about digital business models at the University of Regensburg and he holds the position of the Vice Managing Director of the Münchner Kreis – an international non-profit organization. Philipp has a background in innovation- and technology management and he holds degrees (B.Sc., M.Sc.) from University of Regensburg and American University, Washington D.C. Prior to his current position he has been involved as an advisor for the German parliament and for the automotive industry. He also serves honorary as an elected city councilman in the industrial city of Neutraubling.

09:45 Uhr
Wer Digitalisierung sagt, muss Customer Centricity meinen! mehr
Wer heute in die Digitalisierung seines Unternehmens investiert, sollte dabei konsequent die Kundenbedürfnisse ins Zentrum seines Denkens und Handelns stellen. Und sich dabei an den erfolgreichsten, digitalen Playern orientieren. Denn der Kunde tut nichts anderes. Benchmark sind daher nicht länger andere Industrieunternehmen sondern die gesellschaftlich prägenden Top-Performer. Der hier erlebte Service, die Transparenz, die Schnelligkeit, die Verfügbarkeit und nicht zuletzt die Antizipation des gesellschaftlichen Wertewandels werden zukünftig in jeder Geschäftsbeziehung erwartet. Wie Sie konsequent Ihr Unternehmen an den veränderten Denkmustern orientieren und die Kundenzufriedenheit zum entschiedensten KPI Ihrer Organisation machen, erfahren Sie im Vortrag von Tobias Liu.
Referent: Tobias Liu | Serviceplan Köln GmbH & Co. KG

Tobias Liu ist als Geschäftsführer der Serviceplan Köln ein Grenzgänger zwischen den Welten, denn er pendelt täglich von seinem Wohnort in der verbotenen Stadt Düsseldorf nach Köln. Der Wandel zwischen den Welten hat ihn auch in seiner beruflichen Laufbahn begleitet: Während des BWL Studiums mit dem Schwerpunkt Medien- und Kommunikation arbeitete er in einem Designbüro und entwickelte ein Gespür für die formalen Anforderungen an Kommunikation. Danach folgte der Weg in die klassische Agentur zu Heye nach München wo er u.a. Premiere (heute Sky) und Karstadt integriert betreute. In die damals noch neue Disziplin Digital tauchte er bei den weiteren Stationen bei der BBDO Interone sowie Euro RSCG 4D (heute HAVAS Digital) tief ein und zeigte sich u.a. für den Relaunch des Online-Angebots der Rheinischen Post (rp-online.de) und internationale Kampagnen für Toshiba verantwortlich. Mit seiner umfassenden Expertise aus den Bereichen Kommunikation, Digitalisierung und Markenführung berät er heute Mittelständische Unternehmen und Konzerne bei der Transformation. Zu seinen Beratungsmandaten zählen namhafte Kunden wie Rimowa, Covestro, Schaeffler oder die Messe Düsseldorf.

10:00 Uhr
Keynote: Sinn und Unsinn von Industrie 4.0 - ist man überhaupt bei den richtigen Themen? mehr
Unhaltbare Heilsversprechen, zahlreiche Trittbrettfahrer und eine enorme mediale Aufmerksamkeit - Industrie 4.0 erfüllt alle Kriterien für einen Hype. Die gesamte Industrie scheint auf dem Weg in die vernetzte Fabrik der Zukunft, doch ausgerechnet diejenigen, um die es eigentlich geht sind hochgradig verunsichert: der produzierende Mittelstand.
Das liegt aber nicht an dessen vermeintlicher Schläfrigkeit, wie von den Treibern von Industrie 4.0 gerne kolportiert wird, sondern an der fehlenden Qualität des Angebotenen. Denn Industrie 4.0 kommt als Konjunkturprogramm für Fabrikausrüster daher und beschränkt sich auf Automation und Effizienzsteigerung. Das greift zu kurz wird der Größe des Themas nicht gerecht.

Wie bei jeder großen Veränderung braucht auch Industrie 4.0 eine Vision und eine Antwort auf die Frage nach dem "Warum". Der Ingenieur Prof. Syska steht für den neutralen und konstruktiv-kritischen Blick auf das Geschehen. Er legt den Finger in die Wunde und zeigt auf, worauf es bei der Vernetzung des Digitalen wirklich ankommt.
Referent: Prof. Dr. Andreas Syska | Hochschule Niederrhein

Die Faszination für Produktion begleitet Prof. Dr. Syska sein gesamtes Berufsleben. Nach Maschinenbaustudium und Promotion an der RWTH Aachen war er bei der Robert Bosch GmbH tätig, zuletzt als Produktionsleiter. Gegenwärtig ist er Professor für Produktionsmanagement an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach und gibt seinen Studenten und Industriepartnern ein größtmögliches Stück dieser Begeisterung weiter.

10:30 Uhr
Planung und Bau einer neuen Smart Factory am Stammsitz in Dortmund: Das Konzept und wie die Herausforderungen und Hürden gemeistert werden. mehr
Die Firma Wilo verfolgt die Vision des Digital Pioneers der Pumpenindustrie. Vor einiger Zeit wurde eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie erstellt. Diese wird gerade umgesetzt und umspannt nicht nur Geschäftsprozesse und den gesamten Wertstrom vom Lieferanten bis hin zum Kunden, sondern auch neue Geschäftsbereiche sowie das Handling der Daten und - last but not least - auch die Themen, die die Mitarbeiter betreffen, und damit einhergehend eine digital geprägte Firmenkultur.

Daraus leitet sich das strategische Konzept für die Smart Factory ab. Hierbei werden verschiedene Herausforderungen aufgezeigt, die sich auf dem Weg zur Industrie 4.0 ergeben. Erfahrungen, die bis jetzt auf dem Weg der digitalen Transformation eines großen mittelständischen Unternehmens gemacht wurden, werden vorgestellt und erläutert. Dies gibt dem Industrie 4.0 Ansatz die nötige Realität. Der Vortrag soll ermutigen, sich auf den Weg hin zu Industrie 4.0 zu machen. Mit Schwung, aber auch dem nötigen Respekt vor den damit verbundenen komplexen Veränderungen.
Referent: Georg Weber | WILO SE

Georg Weber ist seit 2012 bei Wilo SE als Senior Vice President Group Electronics & Motors beschäftigt, 2015 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für den Bereich Group Production Systems & Technologies. Er ist Mitglied des Wilo Digitalisierungs Teams.

Nach seinem Studium Maschinenbau - Feinwerktechnik in Gießen war er langjährig in unterschiedlichen führenden Positionen in verschiedenen Bereichen von Operations, Supply Chain Management und Produktentwicklung des Philips Konzerns tätig.

11:00 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
11:30 Uhr
Die Transparente Fabrik bei Weidmüller – Bestandsaufnahme und Ausblick mehr
Die in 2011 eingeweihte und nach ISO 50001 zertifizierten Produktionshalle steht für die praktische Umsetzung des bis dahin bei Weidmüller gesammelten Know-hows in der Energieeffizienz. Die Halle reflektiert im Kern die Intelligente Vernetzung von Produktion und Gebäude. Im Vortrag werden die Planungsprämissen kritisch reflektiert und die Erfahrungen aus der 5-jährigen Nutzung aufgezeigt. Wesentliche Aspekte sind dabei die Stellhebel zur Verbesserung der Energieeffizienz von Maschinen wie auch des Gebäudes. Daran schließt sich ein Ausblick an die Produktionserfordernisse der Zukunft an, die stark durch die Infrastruktur im Rahmen von Industrie 4.0, die Vernetzung von Produkten und Maschinen als Internet of Things und das Zusammenwachsen von Digitalisierung und Industrial Automation mit dem strategischen Treiber Data Analytics geprägt ist.
Referent: Michael Piekarzewitz | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens startete Herr Piekarzewitz seinen beruflichen Werdegang 1987 zunächst bei einem Stuttgarter Automobilhersteller. Er wechselte dann 2001 zu Weidmüller, einem Hersteller von Produkten und Lösungen im Bereich der Industrial Connectivity. Dort war er zunächst in der Holding für die Betreuung der internationalen Vertriebsgesellschaften zuständig. Sein jetziges Aufgabengebiet bei Weidmüller umfasst seit 2016 die Leitung des Energiemanagements.

12:00 Uhr
Digitalisierung im Verpackungsmaschinenbau: Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der digitalen Agenda mehr
Industrie 4.0, Big Data und das Internet der Dinge sind nicht nur Begriffe die derzeit täglich durch die Presse getrieben werden: sie stehen für einen neuen Zeitgeist der Industrie. Die vierte industrielle Revolution ermöglicht erstmals den Einsatz von Technologien in Umfang und Umsetzungstiefe, wie er zuvor nicht möglich war. Gerade mittelständische Unternehmen stehen in dieser Zeit vor der Herausforderung, einerseits keinen entscheidenden Technologietrend zu verpassen und andererseits keine unkalkulierbaren Fehlinvestitionen zu tätigen.

Im Rahmen des Vortrags soll sowohl das Verständnis und die Einordnung des aktuellen technologischen Zeitgeists aus Sicht von MULTIVAC erfolgen, als auch ein Überblick über die Aktivitäten der digitalen Agenda MULTIVACs gegeben werden. Rückblickend werden dabei auch die wesentlichen Erkenntnisse und Lernfaktoren zusammengefasst, die im Rahmen des Projekts Industrie 4.0 bei MULTIVAC gesammelt werden konnten.
Referent: Dr. Marius Grathwohl | MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG

Dr. Marius Grathwohl studierte Wirtschaftsingenieurwesen an den Universitäten in Kaiserslautern und St. John's (Kanada). In seiner Dissertation an der Technischen Chemnitz beschäftigte er sich mit der kartellrechtlichen Beurteilung von standardsetzenden Unternehmen vor dem Hintergrund der Plattformökonomie. Daneben war er an der innovationsrechtlichen Einordnung von Forschungsprojekten in Bezug zu Industrie 4.0 beteiligt.

Seit 2015 ist er als Assistent der Geschäftsleitung bei der MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. tätig und leitet im Rahmen einer Arbeitsgruppe das Projekt Industrie 4.0.

12:30 Uhr
Mittagspause + Besuch der Ausstellung
13:30 Uhr
Digitale Transformation bei TRUMPF: Strategie und Erfahrungsbericht auf dem Weg zu Industrie 4.0 mehr
Durch die Digitalisierung steht der Maschinenbau vor einem tiefgreifenden Wandel. Drängende Kundenprobleme wie einen schnelleren Durchsatz sowie eine kosteneffiziente Fertigung bei kleinen Losgrößen und maximaler Variabilität können nur IT-gestützt adressiert werden. Im Vortrag wird der Industrie4.0-Ansatz von TRUMPF erläutert, der sowohl die vertikale Vernetzung vom Sensor über die Maschine und Fabrik als auch die horizontale Vernetzung mit Geschäftspartnern und Kunden umfasst. Zur Realisierung des notwendigen Lösungsspektrums hat TRUMPF die digitale Geschäftsplattform AXOOM bereitgestellt, die anhand von Use Cases vorgestellt wird. Darüber hinaus wird auch erläutert, wie die digitale Transformation gänzlich neue Herausforderungen an TRUMPF stellt und wie das Unternehmen mit diesen Chancen umgeht.
Referent: Dirk Thielker | AXOOM Solutions GmbH

Dirk Thielker ist tätig für die TRUMPF Tochtergesellschaft AXOOM – die digitale Plattform für Fertigungsunternehmen und Maschinenhersteller. Neben seiner Funktion als Business Developer ist er auch an der Implementierung von digitalen Lösungen beteiligt. Dirk Thielker hat in der TU Braunschweig, Berlin und Mexico City studiert. In verschiedenen Rollen hat er bei Siemens, ABB und SICK Erfahrung in der industriellen Automatisierung gesammelt und seine Expertise sind Maschinenanbindung an die Cloud und neue digitale Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

14:00 Uhr
Dicke Bretter bohren - Oder: Wie erkenne ich low-hanging Blödsinn 4.0? mehr
Die vierte industrielle Revolution kommt genau zur rechten Zeit. Endlich werden systemseitig und in den Köpfen der Menschen die Möglichkeiten realisiert, die ein Produktionssystem heutzutage leisten muss, bzw. bald wird leisten müssen: Rekonfigurierbarkeit. Soll heißen: größtmögliche Flexibilität und Wandlungsfähigkeit als Reaktion auf den kundeninduzierten Wunsch nach hoher Individualität.

Die Herausforderung, welche sich dabei einem Engineering -Dienstleister, wie EDAG Engineering, offenbart ist, sich zum einen mit der Philosophie einer Industrie 4.0 ganzheitlich zu beschäftigen, zum anderen aber auch, sich mit intelligenten und durchdacht individuellen Konzepten und Lösungen aus der Masse derer hervorzuheben, die aktuell mit halbseidenen Konzepten auf den Trittbrett „Industrie 4.0“ mitfahren und letztlich dafür sorgen, dass eine notwendige und geniale Entwicklung inzwischen zum Buzz-Word zu verkommen droht. Ein Schicksal, dass sie mit der Digitalen Fabrik der 1990er und 2000 er Jahre teilt.

Dicke Bretter bohren heißt für uns planungsseitig den sog. Digitalen Zwilling des Produktionssystems mithilfe von Mechatronischem Engineering zu generieren und dann produktionsbegleitend einzusetzen, indem er einerseits ständig aktualisiert wird und andererseits diesen aktuellen Datenstand für weiterführende Planungen und Simulationsläufe ad hoc zur Verfügung stellen kann. Anschaulich wird dies u. a. mit der „Virtuellen Inbetriebnahme“ und PROzwo®. Letzteres beschreibt die Kooperation von MES mit der Ablaufsimulation. Aktuelle Vitaldaten einer bestehenden Produktion (bspw. die reale(!) Verfügbarkeit einer Komponente) werden hier als Grundlage für Simulationsläufe benutzt, die innerhalb von Minuten z. B. die Reaktion des Systems auf eine geänderte Sequenz oder auf die Störung eines Anlagenteils simulieren können (Blick in die Glaskugel).

Die konsequente horizontale Vernetzung, die über Industrie 4.0 Einzug in unsere Produktionssysteme hält, muss somit ihren Anfangspunkt bereits im vernetzten Engineering haben. Wenn bereits alle Disziplinen, die an der Entstehung des Produktionssystems beteiligt sind, ideal vernetzt arbeiten, bildet dies eine solide Basis für die moderne Produktion und bietet zudem noch die Möglichkeit, über Simultaneous- Engineering-Ansätze Zeit und Kosten zu sparen.

Jeder Mediziner weiß, dass die Behandlung von Symptomen allein nicht zielführend ist. Sorgen wir also mit einem soliden und vernetzten Engineering für verlässliche und nachhaltige Produktionssysteme.

Bohren wir „dicke Bretter“ und machen wir das Buzz-Word „Industrie 4.0“ belegbar.
Referent: Dr. Frank Breitenbach | EDAG Production Solutions

Nach der Promotion am Lst. für Fertigungstechnologie an der Universität Erlangen arbeitete Herr Dr. Breitenbach bei EDAG in Fulda als Projektleiter, Prozessberater und Leiter der Fabrikplanung. Seit 2014 ist er bei EDAG PS als Senior Fachexperte für das Thema Planungsmethodik verantwortlich. Hier koordiniert er auch die I40-Aktivitäten. Er hat zwei Lehraufträge an der Hochschule Fulda in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaft. Dr. Frank Breitenbach ist verheiratet und hat drei Kinder.

Worldcafé mit 3 Themen

14:30 Uhr

Worldcafé 1:
Kampf der Silos?: Warum die Umsetzung von I40 Projekten häufig an Verantwortlichkeiten, Hierarchien und Grabenkämpfen zwischen Funktionen scheitert? ODER: Die Notwendigkeit für einen integrierten Ansatz
Referent: Philipp Ramin | innovationszentrum für industrie 4.0 

Philipp Ramin ist Co-Founder und CEO des Forschungs-, Schulungs- und Beratungsunternehmens Innovationszentrum für Industrie 4.0. Er entwickelte mit seinem Team das führende systematische Schulungsprogramm zum Thema Industrie 4.0, den „Digitalisierung und Industrie 4.0 Führerschein®, das weltweit in zehn Ländern durchgeführt wird. Philipp Ramin ist zudem der Initiator der weltweit ersten offenen Industrie 4.0 Online Plattform (www.i40.de). Er beschäftigt sich mit Digitalisierung vor allem aus internationaler Perspektive und im Bereich des Mittelstands. Zudem forscht er zu digitalen Geschäftsmodellen an der Universität Regensburg und ist stellv. Geschäftsführer des Münchner Kreis. Philipp Ramin studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Innovations- und Technologiemanagement an der Universität Regensburg sowie an der American University, Washington D.C. in den USA und war in seinen vorherigen Stationen unter anderem als Advisor für den Deutschen Bundestag und in der Automobilbranche tätig.

Philipp Ramin is the Co-founder and CEO of the research, training, and consultancy company German Innovation Centre for Industry 4.0. With his team, he has developed the unique and systematic training concept for the topic of industry 4.0, the “digitalization and industry 4.0 driver licence ®, which is provided in 10 different countries worldwide. Philipp is also the initiator of the first international online platform about industry 4.0 (www.i40.de). He is approaching industry 4.0 from a truly international perspective and with special interest on solutions for SMEs. In addition to his position as CEO, he is researching about digital business models at the University of Regensburg and he holds the position of the Vice Managing Director of the Münchner Kreis – an international non-profit organization. Philipp has a background in innovation- and technology management and he holds degrees (B.Sc., M.Sc.) from University of Regensburg and American University, Washington D.C. Prior to his current position he has been involved as an advisor for the German parliament and for the automotive industry. He also serves honorary as an elected city councilman in the industrial city of Neutraubling.

Worldcafé 2:
Mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Warum es häufig keine geeigneten technischen Lösungen für den Mittelstand gibt? Was braucht der Mittelstand wirklich? mehr
  • All-in-Paket versus Minimalanforderungen an eine Industrie-4.0-Lösung
  • Hausaufgaben machen: von der Philosophie über den Prozess zur technischen Realisierung 
  • Wo hole ich meine Mitarbeiter zum Thema I40 ab und wie kann ich sie mitnehmen?

Referent: Dr. Frank Breitenbach | EDAG Production Solutions

Nach der Promotion am Lst. für Fertigungstechnologie an der Universität Erlangen arbeitete Herr Dr. Breitenbach bei EDAG in Fulda als Projektleiter, Prozessberater und Leiter der Fabrikplanung. Seit 2014 ist er bei EDAG PS als Senior Fachexperte für das Thema Planungsmethodik verantwortlich. Hier koordiniert er auch die I40-Aktivitäten. Er hat zwei Lehraufträge an der Hochschule Fulda in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaft. Dr. Frank Breitenbach ist verheiratet und hat drei Kinder.

Worldcafé 3:
Immer alles im Alleingang? Warum die Mammutaufgabe Digitalisierung von keinem Mittelständler allein bewältigt werden kann (Plattformen, Standards, usw)?
Referent: Oliver Grüttemeier | Serviceplan Köln GmbH & Co. KG

Oliver Grüttemeier, 1969 geboren im schwäbischen Crailsheim, siedelte aufgrund unüberbrückbarer Mentalitätsunterschiede bereits nach einem Jahr in seine neue Wahlheimat Köln über. Hier wohnt er übrigens nach wie vor mit seiner Frau und den gemeinsamen drei Kindern (allerdings ohne Retriever).

Sein erstes Geld verdiente er mit 13 Jahren als Cartoonist für regionale Anzeigenblätter, und einige Jahre später als Designer von Dinosaurier-Dekoren auf Küchenrollen der Marke Scottex. Beflügelt durch diese frühen Erfolge studierte er daraufhin Kommunikationsdesign und verließ 1995 das Rheinland Richtung München. Hier heuerte er bei Serviceplan im Kreationsteam für BMW an. 1998 zog es ihn wieder nach Köln, wo er seine Brötchen fortan als Creative Director bei der Agentur nessbach, haverkamp, lux mit Kunden wie Bayer oder Sony verdiente.

Im Jahr 2000 gründete er gemeinsam mit einem PR-Strategen die Agentur brandrelation in Köln. Unter dem Claim „first content. first beauty.“ verbanden sie schon damals Werbung und PR zu einer gemeinsamen Disziplin; und wähnten sich als Begründer einer völlig neuen Sparte: der „WerPRung“.

Diese wendeten sie erfolgreich bei renommierten Kunden wie 3M, Commerzbank, Telekom, WDR mediagroup, Sony und vielen anderen an. Oliver machte schnell die Erfahrung, dass Marken eine besondere Kraft entwickeln, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge, nämlich im Rahmen von Marken Change Prozessen von innen nach außen entwickelt.

Auch persönlich hat er immer Mut zur Veränderung bewiesen: 2015 übertrug er Kunden und Agentur-Team an die Serviceplan Gruppe, womit er gemeinsam mit Tobias Grewe und Tobias Liu einen wichtigen Grundstein für das Haus der Kommunikation von Serviceplan in Köln legte. Privat gehören Fallschirmspringen, Eisklettern und Höhlentauchen zu den Sachen, die er niemals freiwillig machen würde – denn das Leben in der Werbung erscheint ihm schon aufregend genug.

15:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
16:00 Uhr
Security @ Industry / Qualitätssicherung in der Industrie 4.0 mehr
In kritischen Infrastrukturen (Energie, Wasser oder Verkehrsleitsysteme) werden durch die Industrie verschiedene Kontroll- und Steuerungssysteme eingesetzt (SCADA/ICS), um solche Szenarien zu verhindern. Die bisherige Absicherung solcher Systeme bestand hauptsächlich in der Abschottung und Trennung von anderen Netzwerken. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass diese Kontrollsysteme vermehrt in die Unternehmensnetzwerke integriert werden. Innerhalb des Vortrages wird verdeutlicht, warum dies aktuell keine gute Idee ist.

  • Übersicht welche Security - Probleme entstehen durch die industrielle Automatisierung
  • Demonstration aktueller Sicherheitsprobleme und Einschätzung der Bedrohungslage gesamt (anhand von Live – Beispielen)
  • technische Möglichkeiten sich zu schützen
Referent: Thomas Haase | T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Thomas Haase - Penetrationstester in den Bereichen Web-, Mobile- und Embedded Security und seit 2004 Projektfeldmanager "Data Privacy and Security" bei T-Systems Multimedia Solutions GmbH. Seine Schwerpunkte sind Infrastructure and Application Security, Penetrations Tests und Source Code Analysen. Außerdem engagiert er sich als Dozent für verschiedene Bildungseinrichtungen im Bereich Security Awareness und Hacking. Er ist zertifiziert als ISO27001 Lead Auditor, Certified Ethical Hacker und TeleTrusT Information Security Professional (TISP).

Lieblingsthemen:

- Infrastructure and Application Security
- Sicherheitsmanagement
- Penetrationstests
- Source Code Analysen

16:30 Uhr
Zusammenfassung Ergebnisse der Worldcafés & Ausblick
17:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

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